Michael Endes „Unvollendete Geschichte“ ist eines der fünf Bücher, die ich auf die Insel mitnehmen würde. Meine Leidenschaft für diese Story war schon früher einmal Gast hier in dieser Kolumne.
Dieses Epos ist ein Prisma vielfarbener Erzählniveaus, eine Geschichte verwoben in einer Geschichte in einer Geschichte. Die Reise beginnt in einem antiquarischen Buchladen und kehrt am Ende dorthin zurück. Zwischen den Buchdeckeln entfaltet der geniale Schriftsteller kunstvoll tiefe Wahrheiten vor unseren Augen über das menschliche Dasein und über das Leben selbst.
Kernidee dieser Geschichte ist einer von jenen Fäden, die ich immer wieder aufnehmen möchte, die nie ganz aus meinem Kopf verschinden.
Im Zentrum der Saga gibt es eine fundamentale Gefahr, das Nichts droht Phantasia und die Kindliche Kaiserin auszulöschen und zu verschlingen.
Als Professor Teruo Higa, ein japanischer Forscher für Agrikultur und Gartenbau, Bodenbakterien untersuchte, stieß er auf etwas Erstaunliches:
Was wäre Deine Antwort auf die Frage:
Kannst Du Dich noch dran erinnern, als Streß etwas war, das nur turbo hochbezahlte Manager hatten?
Was haben Wollmäuse und Gedanken gemeinsam?
Als Einstein gefragt wurde, wie er seine Relativitätstheorie in einfachen Worten beschreiben würde, soll er gesagt haben: „Eine Stunde auf einer Parkbank mit einem hübschen Mädchen erscheint wie eine Minute. Eine Minute auf der heißen Herdplatte erscheint wie eine Stunde.“
Kürzlich las ich den Bericht einer Outdoor Abenteuertrainerin für Teenager. Teil der Camps ist, abends zusammen am Lagerfeuer zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen, jeder ist eingeladen, seine persönliche Erfahrung zu teilen.
Das
In der östlichen Philosophie gilt es als erstrebenswert, sich von Extremen fernzuhalten.
In meiner Schulzeit wurden wir im Deutschunterricht gezwungen, über langweiligen Unsinn Aufsätze zu schreiben. Die Aufgabe lautete dann ungefähr so:

