Vor Kurzem hielt ich diesen wunderschönen Einrichtungs Katalog in Händen.
Auf hochglanzpolierten Seiten zeigten sich mir traumhafte Wohn- und Schlafzimmer, sowie super gestylte Küchen. So schön, daß ich mich fragte, ob wir es schaffen werden, jemals auch nur eine ebensolche Abstellkammer unser Eigen zu nennen. Geschweige denn ein ganzes durchdesigntes Haus.
Das Interessante an diesem Magazin war, daß alles darin zu kaufen war. Jedes einzelne Teil, das gezeigt wurde, konnte man käuflich erwerben. Ein Telefonanruf genügt und schwupp, 2 Tage später ist das graugrüne Tischtuch aus Leinen von Seite 84 inklusive Samtborte und Edelknitter bei uns am Eßtisch.
Wir leben in einem kleinen Zuhause und mir gefällt das. So muß ich winters keine leerstehenden Ballsäle heizen, was ich genauso angenehm finde wie meine Zeit nicht mit endlosem Staubsaugen zu verplempern.
Ein kleines Zuhause fragt einen immerzu die alles entscheidende Frage:
Brauche ich das WIRKLICH?>>
Was ist richtig, was ist falsch? Wie sollen wir handeln?
Gutes Neues!! Schöne Zeit in 2021!
Die Zeiten des erzwungenen Masketragens gaben mir unlängst Anlaß, über Masken an sich zu sinnieren. Wir tragen immerzu Masken – auch unsichtbare.
Menschen sind witzige Tierchen. Das denke ich zumindest oft, wenn ich mir selbst zusehe.
Wie kleine Cargo Boxen, wie kleine Pakete. So sieht all das Zeug aus, das wir lernen.
Als Ikarus Kreta verlassen wollte, dachte er, ha, ich nehm den Luftweg. Er stiefelte in seine Werkstatt und bastelte sich ein paar Flügel zusammen.
Im Portrait eines Brückenbauers stand, daß es kostenintensiver ist, Tunnel zu graben als Brücken zu bauen.
Ja ich weiß, ich bin bissl spät dran, Ostern ist schon vorbei.

