Menschen sind witzige Tierchen. Das denke ich zumindest oft, wenn ich mir selbst zusehe.
Wir haben ein paar Grundstimmungen.
Nicht tausend verschiedene. Nur zehn oder vielleicht fünfzehn.
Wir nehmen diese heraus, wie Karten aus, sagen wir, einem Schnapskartenpackerl.
Welche Stimmung erkunden wir heute?
Wir wählen eine von den Karten, wir lassen uns in sie reinkippen, wir leben sie.
Dann schwimmen wir in dieser Emotion.
Zuweilen fragen wir uns: „Warum zum Teufel fühl ich mich jetzt nur so??“
Wie kleine Cargo Boxen, wie kleine Pakete. So sieht all das Zeug aus, das wir lernen.
Als Ikarus Kreta verlassen wollte, dachte er, ha, ich nehm den Luftweg. Er stiefelte in seine Werkstatt und bastelte sich ein paar Flügel zusammen.
Im Portrait eines Brückenbauers stand, daß es kostenintensiver ist, Tunnel zu graben als Brücken zu bauen.
Ja ich weiß, ich bin bissl spät dran, Ostern ist schon vorbei.
In unsicheren Zeiten tendieren wir dazu, uns Sorgen zu machen. Wir sorgen uns um die Zukunft und wie alles weitergeht. Wir sorgen uns, wie und was andere entscheiden werden. Wir sorgen uns um die Finanzen und wir versuchen uns vor Schaden, der uns möglicherweise treffen könnte, zu schützen, wenn Dinge unerwartet schief laufen.
Was meinst Du: Wer wird es weiter bringen – der Realist oder der Optimist?
Wir konkurrieren – mit allem.
Kürzlich las ich einen Artikel über eine ältere Dame namens Ruth Knelman. Sie ist 109 Jahre alt. Sie ist super gesund, lebt in ihrer eigenen Wohnung und erledigt die Hausarbeit, z.B. Kochen selbst. Das Interview zeigte, wie quirlig und feinsinnig die alte Dame ist.
Unsere moderne Zeit verspricht uns viel, Life-Hack hier, Abkürzung da, mehr Bequemlichkeit, alles geht leichter, schneller und billiger, jeden Tag.


