Eine der interessantesten Geschichten, die ich jemals gelesen hab, ist Die Abenteuer von Pinocchio im Original von Carlo Collodi aus dem Jahr 1881. Dieses Buch basiert auf einem alten Toskanischen Märchen. Die Weite und Tiefe dieser Geschichte ist weitgehend unbekannt, da sie in der Disney Version ausgespart wurde.
Jeder kennt Pinocchios Wahrheit verratende Nase. Weit spannender als diese ist der verblüffende Kern der Story.
Pinocchio ist eine Holzpuppe, die in den Händen eines Schreiners names Gepetto entsteht. Dieser Meister seines Fachs bastelt die kleine Puppe mit Geschick und Hingabe zusammen und tritt damit in die Stapfen der Kunst, burattinos (italienisch für Handpuppe) zu schöpfen. Seit Jahrhunderten wird diese Tradition in Norditalien gepflegt und ist eine eigene Sparte, die Schnitzen, Meißeln, Sägen und Knüpfen beinhaltet.
Michael Endes „Unvollendete Geschichte“ ist eines der fünf Bücher, die ich auf die Insel mitnehmen würde. Meine Leidenschaft für diese Story war schon früher einmal Gast hier in dieser Kolumne.
Als Professor Teruo Higa, ein japanischer Forscher für Agrikultur und Gartenbau, Bodenbakterien untersuchte, stieß er auf etwas Erstaunliches:
Was wäre Deine Antwort auf die Frage:
Kannst Du Dich noch dran erinnern, als Streß etwas war, das nur turbo hochbezahlte Manager hatten?
Was haben Wollmäuse und Gedanken gemeinsam?
Als Einstein gefragt wurde, wie er seine Relativitätstheorie in einfachen Worten beschreiben würde, soll er gesagt haben: „Eine Stunde auf einer Parkbank mit einem hübschen Mädchen erscheint wie eine Minute. Eine Minute auf der heißen Herdplatte erscheint wie eine Stunde.“
Kürzlich las ich den Bericht einer Outdoor Abenteuertrainerin für Teenager. Teil der Camps ist, abends zusammen am Lagerfeuer zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen, jeder ist eingeladen, seine persönliche Erfahrung zu teilen.
Das
In der östlichen Philosophie gilt es als erstrebenswert, sich von Extremen fernzuhalten.

