Vor einiger Zeit waren mein Mann und ich in einem schönen österreichischen Thermenort. Als wir den Rückweg antraten, gingen wir zum Bahnhof und versuchten zu erkunden, wann der nächste Zug ging, der uns nach Hause bringen sollte.
Zu unserer Überraschung fanden wir am gesamten Bahnhof keinen Zugfahrplan. Weder außen am Bahnhofsgebäude, noch innen im Wartesaal.
Nirgends. Wir fanden keinen Hinweis, wann der nächste Zug ging.
Hä? Wie war das möglich? Ein Bahnhof ohne Fahrplan??
Schließlich fanden wir einen Herrn, der an diesem Bahnhof zu arbeiten schien. Wir fragten ihn, ob es einen Fahrplan gäbe oder eine Anzeige, wann der nächste Zug ging.>>
Jeder von uns hat einen Schatz in sich. Wir können ihn nicht sehen, deswegen vergessen wir manchmal, daß er da ist. Aber er macht uns aus – auch wenn wir ihn nicht direkt anschauen können.
Als ich vor vielen Jahren die Unibank drückte, wurden wir gelehrt, daß die beste Art, Kindern etwas beizubringen, die konstruktive Kritik wäre.
Was ist wichtiger: was ist, oder was sein sollte?
Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, etwas darüber in Erfahrung zu bringen, wie man mit Leuten umgeht, die einen stressen.
Von dem amerikanischen Ökonom Peter Drucker stammt das schöne Zitat:
Es gibt die Standard-Version und es gibt die Luxus-Ausführung.
Hier ist die nackte Wahrheit: Unterrichten ist sauschwer!
Man sagt: „Wer einmal Fahrrad fahren gelernt hat, kann es sein ganzes Leben.“
Der härteste Gegner ist Scham, sich schämen.

