… manchmal aber noch besser!
Komischerweise hören wir Menschen es gern, wenn uns wer sagt, was wir glauben sollen.
Selbst so rebellische Vögel wie ich kippen gern in eine gute Story.
Menschen lernen am besten, wenn sie Geschichten hören.
Wir merken uns Fakten und Zahlen verhältnismäßig schlecht.
Stories dafür umso besser!
Kultur ist das Resultat gemeinsamer Stories.
Eine ähnliche Weltsicht vereint Menschen.
Ein gemeinsames Dafürhalten, wie die Dinge eben sind, ist der Kern jeder Gesellschaft.
Früher glaubten wir den Epen, die uns die Welt erklärten.
Wir glaubten den Barden und fahrenden Balladensängern.
Wir vertrauten dem, was Autoritäten uns erzählten.
Ebenso was in Büchern und Wissenschaft vermittelt wurde, was Gelehrte uns sagten.
Wir glaubten dem, was wir in der Schule lernten,
was im Fernsehen gesagt wurde,
was die Zeitung berichtete und
was in Magazinen ausgeführt wurde.
Heute glauben wir der KI.
Und dabei gibts absolut kein Problem – bis zu jenem Tag, an dem das, was wir glauben, sich mit der Wirklichkeit spießt.
Denn gibt es eine Kollision zwischen
– dem was wir glauben und
– dem, was wirklich da ist,
gewinnt immer – jedes Mal! – die Wirklichkeit.
Und nie das, was wir glauben. Egal wie sehr wirs glauben.
Der Himmel ist blau, nicht grün – auch wenn wir noch so sehr meinen, er wäre grün.
Die Realität hat Recht.
Ganz egal, was KI uns auch erzählen mag.
In alten Zeiten wurden die Leute, die ihren eigenen Beobachtungen trauten, als Weise bezeichnet. Und dafür gibts wahrscheinlich einen Grund.
Vertraue Deinem Hausverstand.
Der ist vermutlich intelligenter als Du denkst…
Ich wünsch Dir einen famosen Sommer,
herzlichst,
Anselma



