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Um was es geht

Jeder von uns hat einen Schatz in sich. Wir können ihn nicht sehen, deswegen vergessen wir manchmal, daß er da ist. Aber er macht uns aus – auch wenn wir ihn nicht direkt anschauen können.

Carl Gustav Jung sagte, die einzig relevante Aufgabe im Leben ist, eine Beziehung zum eigenen Selbst aufzubauen.
Und ja, da ist was dran. Das wissen Musiker glaub ich besser als alle anderen.
Musik kann man nur mit sich selbst machen, quasi von innen raus, sonst wird’s hohl und bedeutungslos, was wir vor uns hinfiedeln.

Was heißt das, einen Bezug zum eigenen Selbst aufzubauen?
Menschen kann man verlieren, Freunde, Eltern, Kinder, Partner. Geld und Hab und Gut kann abhanden kommen. Häuser können abbrennen oder durch ein Erdbeben einstürzen und Grundstücke können einem genommen werden.
Was bleibt?

Das Selbst ist das, was bleibt, wenn alles, was gehen kann, gegangen ist.
Das einzige, was Du immer besitzt, sind Deine Fähigkeiten und die Erkenntnisse, die Du aus Deinen Erlebnissen gezogen hast.

Niemand kann Dir Deine Erkenntnisse und Deine Fähigkeiten wegnehmen – sie gehören Dir.

Echte Lebenserfahrung kannst Du – genau wie Musik – nur mit Deinem Selbst machen. Nachgeplapperte Weisheiten daherlabern – das kann man auch ohne dieses eigene Selbst. Genauso, wie man komplett ohne Herz ein Instrument spielen kann.

Die Frage ist nur, inspiriert und berührt das den Schatz, der in Dir und in den Leuten um Dich steckt? Bringt das die Menschen zum Leuchten?

Das, was in Dir steckt, dieses eigene Selbst, dieser Schatz ist das, worauf es ankommt.
Auch wenn man diesen Schatz nicht sehen kann :o)

 

Schöne, ruhe Weihnachtszeit und einen guten Start in 2018!

Herzlichst,
Anselma

 

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